Die Wahrheit über QR-Codes

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Für viele ist der QR-Code die Wunderwaffe in einer Generation, für die ein Smartphone selbstverständlicher als ein Kugelschreiber ist. Bei der  technologieaffinen Lebensweise der sogenannten Generation Y (Millennials) ist die firmeneigene Internetseite immer mehr im Mittelpunkt der Marketingstrategie. Der QR-Code soll der Weg zu der eigenen Internetseite sein. Grundsätzlich sollte man sagen, dass man eine Lösung nie generell als richtig oder falsch titulieren, sondern lieber hinterfragen sollte. Betrachtet man die Häufigkeit der Nutzung von QR-Codes (2014), wird deutlich, dass ein QR-Code kein Zaubermittel ist.

QR-Codes 2014

Diese Statistik zeigt das Ergebnis einer Umfrage unter Millennials in Deutschland zur Häufigkeit der Nutzung von QR-Codes mit dem Handy/Smartphone. Im Jahr 2014 nutzten nur rund 3,5 Prozent der Millennials im Alter von 18 bis 25 Jahren häufig QR-Codes. Von allen Nutzern scannten etwa 73 % nur aus reiner Neugier einen QR-Code.

Trotzdem gibt es sinnvolle Anwendungsbereiche für QR-Codes. Aber vor der Einbindung in das Marketingkonzept sollte die Anwendung durchdacht werden. Macht es für den User wirklich Sinn, eine App runterzuladen (bei ca. 50 % ist die Handyfunktion nicht vorhanden) und den QR-Code einzuscannen? Welchen Mehrwert hat der User durch die Nutzung? Fragen, die vor dem Einsatz geklärt sein sollten.

Reinhard Pohlmann

"Regionale Verbundenheit, ein lebendiges Netzwerk und alte Werte sind grundlegende Faktoren, um das Neue zu erforschen."